Vergiftete Hunde in Sciacca

Am 16. Februar 2018 wurden in Sciacca rund 30 Hunde vergiftet. Es war ein schrecklicher Tag, der uns sehr getroffen hat. In den letzten Tagen herrschte vor Ort der Ausnahmezustand. Es wurden Gespräche mit den Behörden geführt und Tiere wurden auf verschiedene Tierschützer und Vereine verteilt, da die Canile voll sind. Wir haben 12 Welpen aufgenommen und suchen noch Paten, Pflegestellen und natürlich Adoptanten.

 

Wir haben seit 2014 mehr als 200 Hunde aus dem Canile in Sciacca und von der Strasse aufgenommen, versorgt, gechippt, kastriert und in Adoption gegeben. Mehr denn je brauchen wir nun Hilfe. Wir möchten weitere Tiere kastrieren, um dem Problem Herr zu werden. Für die Kastrationen haben wir ein Projekt laufen und eine Spendenkampagne. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende mit dem Vermerk «Spendenaktion Kastration».

 

Durch die fürchterliche Tat ist der Druck auf die Behörden nun enorm – gerade im Zusammenhang mit dem Gesetz aus dem Jahre 2000, dass nun durchgesetzt wird. Es beinhaltet, dass die Streuner der Kommune gehören und man weder Hilfe leisten, noch sie von der Straße nehmen darf, um sie in Sicherheit zu bringen. Die Kommunen haben es in Vergangenheit nicht geschafft, dass Strassenhundproblem zu lösen und natürlich werden sie es auch in Zukunft ohne die Hilfe der Vereine und Tierschützer nicht schaffen.

 

Heute haben in ganz Italien Tierschützer demonstriert und wir hoffen sehr, dass die Geschehnisse Konsequenzen haben und sich etwas ändern wird.


Autorin: Bianca